Was solltest du vor dem Erstellen klären?
Vier Fragen vorab sparen später Änderungen: Welche Prämie gibt es, nach wie vielen Stempeln, wer stempelt im Alltag und wo steht der QR-Aufsteller so, dass Kunden ihn sehen.
Welche Prämie und wie viele Stempel?
Die Prämie ist der Grund, warum Kunden mitmachen. Sie sollte konkret, begehrt und für dich gut kalkulierbar sein. Die Stempelzahl richtet sich danach, wie oft ein Stammkunde typischerweise kommt: Wer täglich Kaffee holt, verträgt 10 Stempel, wer alle vier Wochen zum Haarschnitt kommt, eher 5 oder 6. Ideen je Branche und eine Rechnung zur Stempelzahl findest du im Ratgeber Prämien-Ideen für die Stempelkarte.
Stempel pro Besuch oder pro Betrag?
„Ein Stempel pro Besuch“ ist am einfachsten zu erklären und passt, wenn die Einkäufe ähnlich groß sind — etwa im Café oder beim Barber. Schwanken die Beträge stark, etwa im Restaurant, ist die Betrag-Regel fairer: Wer mehr ausgibt, bekommt mehr Stempel.
Wer stempelt?
Überleg, an welchem Gerät gestempelt wird: ein Diensthandy, ein Tablet an der Kasse oder das Handy der Mitarbeitenden. Alle melden sich mit derselben Betriebs-Kennung und der Mitarbeiter-PIN an. Plane fünf Minuten ein, um dem Team den Ablauf einmal zu zeigen.
Wo steht der Aufsteller?
Der QR-Aufsteller gehört dorthin, wo Kunden kurz warten — meist direkt an die Kasse oder auf den Tresen. Ein zweiter Aufsteller am Tisch oder im Wartebereich kann helfen. Wichtig: Der Code muss gut beleuchtet und ohne Spiegelung scannbar sein.
Noch unsicher, ob eine digitale Karte überhaupt passt? Die Grundlagen stehen im Guide Was ist eine digitale Stempelkarte?, Beispiele je Branche etwa auf der Seite Digitale Stempelkarte fürs Café oder unter Für welche Betriebe?
Wie erstellst du eine digitale Stempelkarte Schritt für Schritt?
In zehn Schritten: registrieren, Logo und Farben, Prämie, Stempel-Regel, Standort, Mitarbeiter-PIN, Testkarte aufs Handy, Abo, QR-Aufsteller drucken, erster Stempel. Die ersten sieben gehen kostenlos im Vorschau-Modus.
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Kostenlos registrieren
Lege mit E-Mail-Adresse und Passwort ein Konto für deinen Betrieb an. Zahlungsdaten brauchst du dafür nicht — du landest direkt im Vorschau-Modus des Dashboards.
Im Vorschau-Modus kannst du alle folgenden Schritte bis einschließlich Testkarte kostenlos erledigen. Das Dashboard zeigt dir dieselben Punkte als Checkliste an, sodass du jederzeit siehst, was noch fehlt.
app.stemplex.de · Konto anlegenKostenlos registrierenName deines BetriebsCafé MiraE-Mailhallo@cafe-mira.deKonto anlegen →Keine Zahlungsdaten nötig - 02
Logo und Farben festlegen
Lade dein Logo hoch, wähle Kartenfarbe, Streifenbild und Stempel-Emoji. Die Vorschau zeigt sofort, wie die Karte im Wallet aussieht.
Tipp: Achte auf ausreichend Kontrast zwischen Kartenfarbe und Schrift — die Karte wird oft draußen bei Sonnenlicht oder mit wenig Bildschirmhelligkeit angesehen. Ein ruhiges Streifenbild (dein Produkt, dein Laden) wirkt meist besser als ein Bild mit viel Text.
app.stemplex.de · Karte gestaltenName auf der KarteCafé MiraKartenfarbePrämieGratis KaffeeStempel bis Prämie10Stempel-Emoji☕Café MiraKundeLena
3 von 10Deine StempelPrämieGratis KaffeePowered bySTEMPLEXDein Fortschritt - 03
Prämie benennen
Gib der Prämie einen konkreten Namen und lege fest, nach wie vielen Stempeln sie fällig ist — einstellbar von 1 bis 20 Stempeln.
Du kannst mehrere Prämien anlegen. Auf der Karte selbst zählt die Prämie mit der niedrigsten Stempelzahl als Ziel; die übrigen wählt dein Team beim Einlösen im Scanner aus. Ein konkreter Name wie „Gratis Kaffee“ funktioniert besser als „Überraschung“.
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Stempel-Regel festlegen
Entscheide, ob es pro Besuch einen Stempel gibt oder ob der Einkaufsbetrag zählt. Beim Betrag stellst du ein, wie viele Euro einem Stempel entsprechen.
Bei der Betrag-Regel tippt dein Team den Einkaufsbetrag ein, und Stemplex rechnet: Betrag geteilt durch deinen Euro-Wert pro Stempel, abgerundet. Beispiel: Bei 5 € pro Stempel ergibt ein Einkauf über 23 € vier Stempel. Pro Buchung sind höchstens 50 Stempel möglich.
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Standort anlegen
Setze den Pin für deinen Laden, wähle einen Radius und schreib einen kurzen Hinweistext. Auf dem iPhone kann die Karte dann in Ladennähe auf dem Sperrbildschirm erscheinen.
Der Radius ist zwischen 20 und 2.000 Metern einstellbar, der Hinweistext darf bis zu 80 Zeichen lang sein. Der Abgleich passiert auf dem Gerät des Kunden — du siehst keine Bewegungsdaten. Bei Google Wallet werden die Koordinaten übergeben, ob und wann ein Hinweis erscheint, entscheidet Google. Der Tarif enthält einen Standort zum Selbst-Einrichten; weitere (bis zu zehn) schaltet der Support frei.
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Mitarbeiter-PIN vergeben
Lege eine PIN fest, mit der sich dein Team im Scanner anmeldet. Gestempelt wird im Browser auf Handy oder Tablet, ohne App-Store.
Dein Team meldet sich in der Scanner-Web-App mit Betriebs-Kennung und PIN an. Stempeln geht auch direkt im Dashboard. Eine native Scanner-App fürs iPhone ist auf dem Weg in den App Store, Android folgt.
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Testkarte aufs Handy holen
Hol dir eine Testkarte ins Apple Wallet oder Google Wallet und prüfe, wie Logo, Farben und Prämie auf dem echten Handy wirken. Im Vorschau-Modus sind bis zu fünf Testkarten möglich.
Leg die Testkarte am besten auf ein iPhone und ein Android-Gerät — etwa deins und das einer Mitarbeiterin. So siehst du beide Darstellungen, bevor echte Kunden die Karte bekommen.
Café MiraKundeLena
8 von 10Deine StempelPrämieGratis KaffeePowered bySTEMPLEXDein Fortschritt - 08
Abo abschließen
Wähle einen der beiden Tarife. Erst mit dem Abo wird die öffentliche Anmeldeseite für echte Kunden aktiv.
Zur Wahl stehen 99 € netto pro Monat mit 12 Monaten Laufzeit oder 149 € netto monatlich kündbar. Keine Einrichtungsgebühr, keine Transaktionsgebühr. Beide Tarife haben den vollen Funktionsumfang und unbegrenzt viele Karten. Mit dem Abo kommen auch Kampagnen, Autopilot, Geburtstags-Aktion, Kundenliste und die Wiederkehr-Auswertung dazu. Die Rechnung dahinter erklärt der Ratgeber Was kostet eine digitale Stempelkarte?
app.stemplex.de · AboStemplex99 €12 Monate LaufzeitStemplex Flex149 €monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit✓Abo aktiv — deine Karte ist live - 09
QR-Aufsteller drucken
Erzeuge im Dashboard den Aufsteller in A5 oder A6, wähle eines von vier Designs und drucke ihn über den Browser oder speichere ihn als PDF.
Es gibt einen QR-Code pro Betrieb, nicht pro Filiale — ein Aufsteller-Motiv reicht also für alle Standorte. Druck ihn auf festem Papier und teste den Scan einmal aus der Entfernung, aus der Kunden an der Kasse stehen.
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Ersten echten Stempel vergeben
Stell den Aufsteller an die Kasse. Der erste Kunde scannt den QR-Code, holt sich die Karte ins Wallet, und dein Team vergibt den ersten Stempel mit dem Scanner.
Der Kunde gibt dabei nur Vornamen und Geburtstag (Tag und Monat) ein und setzt ein Pflicht-Häkchen — ohne App, Konto oder Passwort. Auf dem iPhone erscheint nach jedem Stempel eine Mitteilung mit dem neuen Stempelstand.
Stemplex ScannerLenaCafé Mira✓ +1 Stempel · jetzt 8 von 10
Was kannst du kostenlos ausprobieren, was braucht ein Abo?
Alles, was die Karte selbst betrifft, ist im Vorschau-Modus kostenlos — inklusive QR-Aufsteller und bis zu fünf Testkarten. Echte Kundenanmeldungen, Nachrichten und Auswertungen gibt es erst mit dem Abo.
| Funktion | Vorschau-Modus (kostenlos) | Mit Abo |
|---|---|---|
| Logo, Farben, Streifenbild, Stempel-Emoji | Ja | Ja |
| Prämien und Stempel-Regel | Ja | Ja |
| Standort und Mitarbeiter-PIN | Ja | Ja |
| QR-Aufsteller erstellen | Ja | Ja |
| Testkarten aufs eigene Handy | Bis zu 5 | Ja |
| Anmeldeseite für echte Kunden | Nein | Ja |
| Kampagnen, Autopilot, Geburtstags-Aktion | Nein | Ja |
| Kundenliste und Wiederkehr-Auswertung | Nein | Ja |
Wenn du Anbieter vergleichen willst, bevor du dich festlegst: Die Übersicht Digitale Stempelkarten-Anbieter im Vergleich listet Kriterien mit Quellen und Prüfdatum.
Welche Fehler passieren beim Erstellen häufig?
Die meisten Probleme entstehen nicht in der Technik, sondern in der Planung: zu viele Stempel, eine vage Prämie, ein schlecht platzierter Aufsteller und ein Team, das den Ablauf nicht kennt.
Geh diese Checkliste durch, bevor der Aufsteller an die Kasse kommt:
- Stempelzahl passt zur Besuchshäufigkeit: Bei 20 Stempeln für einen monatlichen Termin erreicht kaum jemand die Prämie.
- Prämie ist konkret benannt: „Gratis Cappuccino“ statt „kleines Dankeschön“.
- Kontrast geprüft: Logo und Schrift sind auf der Testkarte im echten Wallet gut lesbar.
- Testkarte auf iPhone und Android angesehen: Beide Wallets stellen die Karte leicht unterschiedlich dar.
- Team eingewiesen: Alle kennen Betriebs-Kennung, PIN und wissen, wie eingelöst wird.
- Aufsteller getestet: QR-Code aus Kundenposition gescannt, keine Spiegelung, nicht hinter der Kasse versteckt.
- Standort-Pin geprüft: Der Pin sitzt auf deinem Laden, der Hinweistext ist kurz und freundlich.
- Alte Papierkarten geregelt: Lege fest, bis wann du noch Papierkarten annimmst, und sag es deinem Team.
- Abo vor dem Start aktiv: Ohne Abo können echte Kunden sich nicht anmelden — sonst steht der Aufsteller umsonst.
Wie geht es nach dem ersten Stempel weiter?
Nach dem Start lohnt sich der Blick ins Dashboard: Wie viele Karten sind aktiv, wie viele Prämien werden eingelöst, wer kommt wieder. Wer mag, schaltet den Autopilot für automatische Nachrichten ein.
Sprich Kunden in den ersten Wochen aktiv auf die Karte an — ein kurzer Satz an der Kasse reicht. Danach helfen automatische Nachrichten, etwa wenn die Karte fast voll ist oder ein Kunde länger nicht da war. Sie gehen nur an Kunden mit Werbe-Einwilligung; die Regeln dazu erklärt der Ratgeber Push-Nachrichten an Kunden, die Datenschutz-Seite der Ratgeber Digitale Stempelkarte & DSGVO.
Hast du mehrere Läden? Wie eine Karte in allen Standorten funktioniert, steht im Ratgeber Stempelkarte für mehrere Filialen. Und falls du erst einmal mit Papier starten willst: Eine Stempelkarte-Vorlage zum Ausdrucken gibt es ebenfalls kostenlos. Im Ortenaukreis richten wir die Karte auf Wunsch auch persönlich vor Ort mit dir ein.