Stempelkarte Vorlage zum Ausdrucken
Hier sind zwei kostenlose A4-Vorlagen: ein Bogen mit acht Karten à 10 Stempelfelder (für häufige Käufe wie Kaffee) und einer mit acht Karten à 6 Feldern (für Termine wie Haarschnitt). Klick auf „Vorlage drucken“ — gedruckt werden nur die Bögen.
Jede Karte hat Scheckkartenformat (85 × 55 mm) und passt damit in jedes Kartenfach im Portemonnaie. Gestrichelte Linien zeigen, wo du schneidest. Auf jeder Karte stehen eine Linie für den Namen deines Betriebs, die Stempelfelder — das letzte ist als „Prämie“ markiert — sowie ein Feld, in das du die Prämie einträgst, und der Hinweis „Pro Besuch 1 Stempel“.
Welcher Bogen passt? Faustregel: Je häufiger Kunden kommen und je günstiger der einzelne Kauf, desto mehr Felder. Für Café, Bäckerei oder Imbiss eignet sich der 10er-Bogen, für Friseur, Barber oder Nagelstudio der 6er-Bogen. Wie du Prämie und Stempelzahl genauer abstimmst, erklärt der Ratgeber Prämien-Ideen für die Stempelkarte.
Wie druckst du die Stempelkarte-Vorlage richtig aus?
Drucke im Hochformat auf A4 mit „Tatsächliche Größe“ bzw. 100 % Skalierung, ohne Kopf- und Fußzeilen. Mach zuerst einen Testdruck auf Normalpapier, miss eine Karte nach und drucke dann auf festes Papier.
Einstellungen im Druckdialog
- Papierformat: A4, Hochformat.
- Skalierung: „Tatsächliche Größe“, „100 %“ oder „Standard“ — nicht „An Seite anpassen“, sonst schrumpfen die Karten.
- Kopf- und Fußzeilen: ausschalten, damit keine Internetadresse oder Seitenzahl auf den Karten landet.
- Seiten: Seite 1 ist der 10er-Bogen, Seite 2 der 6er-Bogen. Wähle nur die Seite, die du brauchst, und stelle die Kopienanzahl ein.
Welches Papier?
Normales Druckerpapier ist für einen Test in Ordnung, knickt im Portemonnaie aber schnell. Besser ist festes Papier oder dünner Karton, wie es viele Tintenstrahl- und Laserdrucker verarbeiten. Welche Papierstärke dein Gerät schafft, steht im Handbuch oder auf der Herstellerseite. Matte Oberflächen nehmen Stempelfarbe besser an als glänzende — auf Hochglanz verschmiert Stempelfarbe leicht.
Ausschneiden
Am saubersten wird es mit einem Rollenschneider oder einer Hebelschneidemaschine. Alternativ funktionieren Lineal, Cutter und eine Schneidematte. Schneide zuerst die langen Linien über den ganzen Bogen, dann die kurzen — so bleibt alles im rechten Winkel. Wer mag, rundet die Ecken mit einem Eckenrunder ab; die Karte franst dann weniger aus.
Wie viele Karten solltest du drucken?
Druck lieber wenige Bögen auf einmal. Gerade am Anfang merkst du oft erst nach ein paar Wochen, dass die Prämie oder die Stempelzahl nicht ganz passt — dann ist es ärgerlich, wenn noch ein Stapel alter Karten in der Schublade liegt. Rechne grob: Wie viele Stammkunden kommen pro Woche, und wie viele davon würden eine Karte nehmen? Mit acht Karten pro Bogen reichen für den Start meist wenige Bögen. Bewahre die fertigen Karten an einem festen Platz an der Kasse auf, damit dein Team sie nicht suchen muss.
Kontrolle: Eine fertige Karte sollte genau so groß sein wie deine EC-Karte. Ist sie kleiner, hat der Drucker skaliert.
Wie füllst du die Vorlage aus?
Trag den Namen deines Betriebs und die Prämie ein — von Hand, mit einem Adressstempel oder einem Etikett. Schreib die Prämie konkret auf, damit es an der Kasse keine Diskussionen gibt.
- Name des Betriebs: auf die Linie oben rechts. Am schnellsten geht das mit einem Firmenstempel, bei großen Mengen lohnt ein kleines Etikett.
- Prämie: konkret, z. B. „1 Kaffee nach Wahl“ oder „Gratis Bartkonturen“. Vage Formulierungen wie „Überraschung“ führen eher zu Nachfragen.
- Regel: Die Vorlage sagt „Pro Besuch 1 Stempel“. Willst du stattdessen pro Betrag stempeln (etwa ein Stempel je 10 € Einkauf), schreib das deutlich daneben und sag es deinem Team.
- Bedingungen: Wenn du eine Gültigkeit oder Einschränkungen festlegen willst (z. B. „nicht mit anderen Aktionen kombinierbar“), häng sie gut sichtbar an der Kasse aus — auf der kleinen Karte ist dafür kaum Platz.
Wie schützt du Papier-Stempelkarten vor Betrug?
Mit einem eigenen, schwer nachzumachenden Stempel, einem Datum oder Kürzel pro Feld, klaren Regeln an der Kasse und dem Entwerten voller Karten. Komplett fälschungssicher wird Papier dadurch nicht, aber deutlich aufwendiger zu fälschen.
Diese Regeln haben sich bei Papierkarten bewährt:
- Eigener Stempel: Lass einen Stempel mit deinem Logo anfertigen. Ein Herz oder Stern aus dem Bastelladen lässt sich leicht nachkaufen.
- Ungewöhnliche Stempelfarbe: Eine Farbe, die zu deinem Betrieb passt und nicht das übliche Blau oder Schwarz ist, macht Nachstempeln auffälliger.
- Datum oder Kürzel: Lass dein Team ins Feld oder daneben ein kurzes Datum oder Namenskürzel schreiben.
- Unterschrift auf der vollen Karte: Vor dem Einlösen zeichnet jemand vom Team die Karte gegen.
- Ein Stempel pro Besuch: Keine Stempel „auf Vorrat“ und nicht für Freunde, die gerade nicht da sind.
- Stempel nicht offen liegen lassen: Der Stempel gehört hinter die Kasse, nicht auf den Tresen.
- Volle Karten entwerten: Lochen, durchstreichen oder einbehalten, damit keine Karte zweimal eingelöst wird.
Wo stößt eine Papier-Stempelkarte an Grenzen?
Papier ist günstig und sofort einsatzbereit. Aber Karten werden vergessen oder gehen verloren, Stempel lassen sich fälschen, und du erreichst Stammkunden nicht, wenn sie wegbleiben. Genau dort setzt eine digitale Stempelkarte an.
| Kriterium | Papier-Vorlage | Digitale Stempelkarte (Stemplex) |
|---|---|---|
| Kosten | Papier, Druck, Stempel | ab 99 € netto im Monat; Testen kostenlos |
| Start | Sofort ausdrucken | Registrieren, gestalten, Abo für echte Kunden |
| Karte vergessen | Kein Stempel | Karte liegt im Handy-Wallet |
| Fälschungsschutz | Eigener Stempel, Regeln | Stempel nur über Team-Scanner |
| Kontakt zu Kunden | Keiner | Nachrichten an Kunden mit Einwilligung |
| Auswertung | Keine | Aktive Karten, Prämien, Wiederkehr |
| Prämie ändern | Neu drucken | Im Dashboard umstellen |
Wir halten den Vergleich hier bewusst kurz. Die ausführliche Gegenüberstellung mit allen Vor- und Nachteilen steht im Ratgeber Papier-Stempelkarte oder digital? — und was eine digitale Lösung realistisch kostet, rechnet der Ratgeber Was kostet eine digitale Stempelkarte? vor.
Ehrlich gesagt: Für einen Wochenmarktstand, eine Saisonaktion oder einen ersten Test, ob deine Kunden überhaupt Stempel sammeln, ist Papier völlig in Ordnung. Wenn du dagegen wissen willst, wer wiederkommt, und Stammkunden gezielt zurückholen möchtest, stößt Papier an seine Grenzen.
Wie testest du die digitale Stempelkarte kostenlos?
Bei Stemplex registrierst du dich kostenlos ohne Zahlungsdaten, gestaltest die Karte und legst bis zu fünf Testkarten auf dein eigenes Handy. Erst wenn echte Kunden sich anmelden sollen, brauchst du ein Abo.
Die digitale Stempelkarte liegt im Apple Wallet (iPhone) oder Google Wallet (Android) deiner Kunden. Sie scannen einmal den QR-Code an der Kasse, geben Vornamen und Geburtstag (Tag und Monat) ein und holen sich die Karte — ohne App, Konto oder Passwort. Dein Team stempelt mit dem Handy oder Tablet im Browser.

Im kostenlosen Vorschau-Modus kannst du Logo, Farben, Streifenbild und Stempel-Emoji festlegen, Prämien und Stempel-Regel einstellen, einen Standort und die Mitarbeiter-PIN anlegen, den QR-Aufsteller erzeugen und bis zu fünf Testkarten aufs eigene Handy holen. Die öffentliche Anmeldeseite für echte Kunden, Nachrichten und Auswertungen schaltet das Abo frei: 99 € netto pro Monat mit 12 Monaten Laufzeit oder 149 € netto monatlich kündbar. Keine Einrichtungsgebühr, keine Transaktionsgebühr.
Wie das im Detail abläuft, zeigt die Anleitung Digitale Stempelkarte erstellen. Grundlagen erklärt der Guide Was ist eine digitale Stempelkarte?, und wer Anbieter vergleichen will, findet die Übersicht unter Anbieter im Vergleich. Beispiele für einzelne Branchen gibt es etwa für Bäckereien und Friseure.
Tipp für den Umstieg: Nimm alte Papierkarten noch bis zu einem festen Stichtag an und weise an der Kasse auf die neue Karte hin. So verliert niemand gesammelte Stempel, und dein Team muss nicht zwei Systeme dauerhaft parallel führen.